Zweiter Bildungsweg, sichere Zukunft bei KAPO

Warum Marleen ihren Berufsweg neu gedacht hat.

Vom Kindergarten in die Werkstatt.

Ein sicherer Job. Ein vertrautes Umfeld. Und trotzdem das Gefühl: Da geht noch mehr. Marleen arbeitete im Kindergarten, bevor sie während der Corona-Pandemie begann, handwerkliche Projekte umzusetzen. Schnell merkte sie: „Ich stoße an meine Grenzen – und ich will das ändern.“ Der Impuls kam schließlich aus dem privaten Umfeld. Ihre Tante empfahl ihr KAPO Fenster und Türen GmbH als Lehrbetrieb. Heute absolviert sie dort ihre Lehre im Fensterbau – als zweiter Bildungsweg.

Frauen im Handwerk? Längst Realität.

Das Tischlerhandwerk gilt traditionell als männerdominiert. Doch das Bild verändert sich. Marleen berichtet von überwiegend positiven Erfahrungen – sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Der steigende Frauenanteil habe ihr zusätzlich Selbstvertrauen gegeben. „Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen – unabhängig vom Geschlecht. Wenn man diese erkennt und richtig einsetzt, profitiert das ganze Team.“ Bei KAPO arbeiten bereits viele Frauen im Handwerk – nicht als Ausnahme, sondern als selbstverständlicher Teil des Teams.

Warum Handwerk Zukunft hat.

Während viele Branchen über Automatisierung diskutieren, bleibt eines klar: Gebäude brauchen Fenster. Projekte sind individuell. Lösungen erfordern Erfahrung, Mitdenken und Flexibilität. „Vieles kann man nicht einfach von Maschinen oder KI erledigen lassen.“ Handwerkliche Berufe gelten daher als besonders zukunfts- und krisensicher – gerade in einer Zeit technologischer Umbrüche.

Lehre als Neustart

Marleen sieht ihre Ausbildung nicht als Umweg, sondern als bewusste Entscheidung. Sie wollte sich fachlich weiterentwickeln – und persönlich wachsen. „Man hört nie auf zu lernen. Und wenn Menschen ihr Wissen teilen, entsteht echter Austausch.“ Und was sie dabei vor allem begeistert, natürlich: Die Arbeit mit Holz. Unterschiedliche Eigenschaften, unterschiedliche Anforderungen – kein Werkstück ist wie das andere. Präzision ist entscheidend. Und am Ende passt alles zusammen. Handwerk bedeutet hier nicht Stillstand, sondern ständiges Lernen. Egal ob direkt nach der Schule oder als zweiter Bildungsweg – das Handwerk bietet Perspektive, Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten. Besonders junge Frauen möchten wir ermutigen: Technische Berufe stehen euch offen. Und sie brauchen euch.


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