Vom Fenster zur CO₂-Senke: Wie KAPO nachhaltige Produktion neu definiert

Vom Fenster zur CO₂-Senke: Wie KAPO nachhaltige Produktion neu definiert

Nachhaltigkeit ist in der Bau- und Fensterbranche längst kein nettes Zusatzargument mehr für das Marketing-Prospekt. Sie entwickelt sich zum harten Qualitätsmerkmal und zum echten Wettbewerbsvorteil. Die aktuelle Ökobilanz der KAPO Fenster und Türen GmbH zeigt, wie dieser theoretische Anspruch in der Realität umgesetzt werden kann – und wie aus einem klassischen Produktionsbetrieb ein aktiver Klimaschützer wird.

Mit dem Umzug an den neuen Standort im Ökopark Hartberg in der Steiermark/Österreich hat KAPO seine gesamte Struktur nicht nur oberflächlich renoviert, sondern radikal neu gedacht. Wer über Nachhaltigkeit spricht, darf beim Fundament nicht aufhören: Das neue Werk wurde bewusst auf dem Gelände einer ehemaligen Baurestmassedeponie errichtet. Das bedeutet: Bauen im Bestand, Reaktivierung von Altflächen und null zusätzliche Flächenversiegelung auf der grünen Wiese. Das ist kein Zufall, sondern notwendige Konsequenz, wenn man Kreislaufwirtschaft ernst meint.

Die Bilanz: Mehr als nur heiße Luft

Das zentrale Ergebnis nach der Inbetriebnahme des neuen Werks im Januar 2026 ist eine nachweislich CO₂-positive Fertigung. In einer Industrie, die oft noch mit fossilen Altlasten
kämpft, ist das ein Statement. KAPO bindet und spart unter dem Strich mehr CO₂ ein, als der Betrieb selbst verursacht. Der Hebel dafür ist die Energieautarkie: Die Wärme für die Produktion und die sensiblen Trocknungsprozesse stammt zu 100 % aus eigenen Holzresten. Diese werden mit Strom aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage zu Pellets gepresst und im Biomasseheizkraftwerk verwertet. Überschüsse werden nicht entsorgt, sondern als regionaler Brennstoff verkauft.

Doch die eigentliche ökologische Rendite liegt im Produkt selbst. Ein Holzfenster von KAPO ist kein Bauteil, das man irgendwann „loswerden“ muss, sondern ein langfristiger CO₂- Speicher. Es fixiert den Kohlenstoff über Jahrzehnte. KAPO verzichtet dabei konsequent auf Kunststofflösungen und setzt auf biozidfreien Holzschutz. Das macht die Produkte am Ende ihres Lebenszyklus vollständig kreislauffähig. Durch Service- und Wartungsverträge wird die Lebensdauer massiv verlängert – und KAPO verpflichtet sich auf Wunsch zur Rücknahme. Damit wird garantiert, dass ein Fenster nach 40 oder 50 Jahren nicht einfach thermisch verwertet, sondern stofflich im Kreislauf gehalten wird.

Expansion: Mit „Losgröße 1“ nach Bayern und Baden-Württemberg
Nach der massiven Investition in den Standort Hartberg skaliert KAPO nun die Produktion und richtet den Blick verstärkt nach Süddeutschland. Die Strategie ist dabei so direkt wie die Produktion: Ausbau des Direktvertriebs in Bayern und Baden-Württemberg.

Dabei geht es nicht um Standardware von der Stange. Die Stärke von KAPO liegt in der „Losgröße 1“ – der Fähigkeit, architektonische Sonderlösungen dort zu realisieren, wo andere
abwinken. „Wir sehen uns nicht als einfacher Lieferant, sondern als Sparringspartner für Architekten. Wir bieten Planungsunterstützung von der ersten Skizze an, um komplexe Entwürfe technisch machbar und ökologisch sinnvoll umzusetzen. Fertigungskompetenz trifft

 


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