Inside SPG: 10 Fragen an CEO Peter Gönitzer
Super Power Generation: Wachstum für die Energiewende – ein Gespräch mit CEO Peter Gönitzer
Mit der aktuellen Anleihe begibt sich Super Power Generation (SPG) auf den nächsten Wachstumsschritt. Das Unternehmen entwickelt, realisiert und betreibt erneuerbare Energieerzeugungs- und Speicherprojekte und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Im Interview spricht CEO Peter Gönitzer über die strategische Idee hinter der Anleihe, die Rolle stabiler Cashflows, die Herausforderungen im Energiemarkt und warum SPG bewusst auf eine breite Investor:innenbasis setzt, um die Energiewende gemeinsam voranzutreiben.
1. Herr Gönitzer, was ist aus Ihrer Sicht die zentrale Idee hinter der Super Power Generation Anleihe und warum passt dieses Finanzierungsinstrument genau zu Ihrem Geschäftsmodell?
Die zentrale Idee der Super Power Generation Anleihe ist es, wachstumsorientierte erneuerbare Energieerzeugungs- und Speicheranlagen mit planbaren, langfristigen Erträgen zu finanzieren und damit einen wertvollen Beitrag zur Energiewende mit hoher Rentabilität zu leisten.
Das Finanzierungsinstrument passt sehr gut zum Geschäftsmodell von Super Power Generation, da das Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erneuerbarer Energieprojekte tätig ist – von der Entwicklung über die Umsetzung bis zum Betrieb. Die Anleihe ermöglicht es, diese Projekte unabhängig, flexibel und langfristig zu finanzieren, ohne sich ausschließlich auf klassische Projektfinanzierungen zu stützen, und gleichzeitig Investor:innen direkt am Ausbau der Energiewende zu beteiligen.
2. Sie waren viele Jahre im Energiebereich tätig, unter anderem als CEO der Wien Energie. Welche Erfahrungen aus dieser Zeit fließen heute konkret in Super Power Generation ein?
Die langjährige Tätigkeit im Energiebereich – insbesondere in leitenden Funktionen – prägt Super Power Generation bis heute stark. Dazu zählen vor allem ein tiefes Verständnis für regulatorische Rahmenbedingungen, für technische und kommerzielle Risiken, für langfristige Investitionszyklen sowie für die wirtschaftliche Steuerung großer Energieportfolios.
Diese Erfahrungen fließen heute in eine strukturierte Projektentwicklung, realistische Wirtschaftlichkeitsbewertungen und einen starken Fokus auf effiziente Betriebsführung und Cashflow-Qualität ein.
3. Super Power Generation deckt große Teile des Lebenszyklus von Energieprojekten ab – von Planung bis Betrieb. Welche Projekte bieten dabei die stabilsten Erträge?
Aus Investorensicht entstehen die stabilsten Erträge bei einem ausgewogenen, gemischten Portfolio aus unterschiedlichen Projekttypen, wie PV-Aufdach- und Freiflächenprojekten sowie Batteriespeicherprojekten.
Die Kombination unterschiedlicher Projekttypen, Vermarktungsvarianten und Förderinstrumente führt tendenziell zu höheren und sehr stabilen Erträgen. Das Portfolio von Super Power Generation bietet daher eine attraktive Veranlagungsmöglichkeit in erneuerbare Energien mit stabilen Cashflows.
4. Wofür werden die Mittel aus der Anleihe konkret eingesetzt – und welche Meilensteine sollen damit in den nächsten 12 bis 24 Monaten erreicht werden?
Die Mittel aus der Anleihe werden zur Finanzierung des Projektportfolios von Super Power Generation eingesetzt. Dieses umfasst mittelgroße bis große PV-Aufdach- und Freiflächenanlagen sowie Batteriespeicheranlagen. Die einzelnen Projekte sind im Prospekt der Anleihe näher dargestellt.
Neben den Projekttypen variieren auch die Vermarktungsmodelle für die erzeugte erneuerbare Energie. Je nach Projekt erfolgt die Vermarktung über dezentrale Versorgungsmodelle wie Energiegemeinschaften sowie über Peer-to-Peer- und Power-Purchase-Verträge (PPAs) mit namhaften Abnehmern aus dem industriellen, gewerblichen oder öffentlichen Umfeld. Ergänzend werden gezielt Förderinstrumente eingesetzt, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern und Risiken zu begrenzen, etwa durch Marktprämien, die einen Mindestvermarktungspreis absichern.
5. Welche Faktoren sind aus Ihrer Sicht die größten unternehmerischen Herausforderungen – und wie gehen Sie damit im operativen Alltag um?
Die größte unternehmerische Herausforderung liegt in der Projektentwicklung erneuerbarer Erzeugungsanlagen und Batteriespeichersysteme. Besonders langwierige Genehmigungsverfahren sowie Einschränkungen durch begrenzte Netzkapazitäten erschweren häufig das Erreichen der Baureife und die Umsetzung der Projekte.
Diesen Herausforderungen begegnen wir mit sorgfältiger Projektplanung, professionellem Projektmanagement und der engen Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Partnerunternehmen.
6. Ein wichtiger Punkt für viele Investor:innen ist die Planbarkeit der Cashflows. Welche Rolle spielen langfristige Stromabnahmeverträge und Energiegemeinschaften in Ihrem Modell?
Langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs) und Modelle wie Energiegemeinschaften sind ein zentraler Baustein für die Planbarkeit der Cashflows. Sie reduzieren Marktpreisrisiken, schaffen stabile Erlösstrukturen und stärken gleichzeitig die regionale Verankerung der Projekte.
Gerade im aktuellen Marktumfeld sind solche Modelle ein wesentlicher Hebel, um Erträge abzusichern und Investitionen langfristig kalkulierbar zu machen.
7. Der Markt für erneuerbare Energien ist stark umkämpft. Wo sehen Sie Super Power Generation im Vergleich zu klassischen Projektentwicklern oder großen Energieversorgern im Vorteil?
Super Power Generation positioniert sich bewusst zwischen klassischen Projektentwicklern und großen Energieversorgern. Der Vorteil liegt in der Kombination aus unternehmerischer Flexibilität, technischer Tiefe, Vermarktungskompetenz und operativer Erfahrung.
Während große Konzerne oft langsamer agieren und reine Projektentwickler Projekte nach der Genehmigung weiterverkaufen, bleibt Super Power Generation langfristig involviert und optimiert Projekte über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg.
8. Wie skalierbar ist Ihr Geschäftsmodell – geografisch und organisatorisch – ohne an Qualität oder Wirtschaftlichkeit einzubüßen?
Das Geschäftsmodell ist sowohl geografisch als auch organisatorisch gut skalierbar, da viele Projektentwicklungs- und Betriebsprozesse standardisiert sind – etwa Projektbewertung, technische Standards, Vertrags- und Vermarktungsmodelle sowie die Betriebsführung.
Gleichzeitig bleibt ausreichend Raum für lokale Anpassungen, etwa bei Kooperationspartnern und Vermarktungsmodellen. Diese Balance ermöglicht Wachstum, ohne Qualität oder Wirtschaftlichkeit zu verwässern.
9. Wie gut ist Ihre Projektpipeline heute gefüllt – und wie viel Visibilität haben Sie auf die Umsetzung in den kommenden Jahren?
Die Projektpipeline ist gut gefüllt, und einzelne Projekte befinden sich bereits nahe an der Baureife. Parallel dazu werden laufend neue Projektoptionen geprüft und bewertet, wodurch das Portfolio kontinuierlich erweitert wird.
So stellen wir sicher, dass die Projekte mit der höchsten Rentabilität umgesetzt werden, während weniger attraktive Projekte entweder zurückgestellt oder an interessierte Dritte abgegeben werden.
10. Warum haben Sie sich für diesen Schritt der Emission entschieden – und was bedeutet es für Sie, gemeinsam mit vielen Investor:innen zu wachsen?
Die Emission ist ein bewusster Schritt, um Wachstum gemeinsam mit Investor:innen zu gestalten. Anstatt ausschließlich auf institutionelle Finanzierung zu setzen, öffnet sich Super Power Generation einer breiteren Investor:innenbasis, die nicht nur Kapital, sondern auch Vertrauen in das Geschäftsmodell mitbringt und aktiv zur Energiewende beitragen möchte.
Für das Unternehmen bedeutet das mehr unternehmerische Freiheit, für Investor:innen die Möglichkeit, direkt am Ausbau erneuerbarer Energieprojekte teilzuhaben.
Jetzt investieren und Teil der Energiewende werden
Mit der Anleihe von Super Power Generation erhalten Investor:innen die Möglichkeit, sich an einem diversifizierten Portfolio erneuerbarer Energie- und Speicherprojekte zu beteiligen – mit Fokus auf planbare Cashflows und langfristige Wertschöpfung.
Alle Informationen zur Emission sowie zur Zeichnung finden Sie auf der Emissionsseite.
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